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Enormes Gefahrenpotential durch Billig-Werkstoffe – Plagiate genormter Druckluft-Armaturen mit extremen Bruchverhalten

Druckluft kann ein gefährliches Medium darstellen. Um schweren Unfällen schon von Beginn an vorzubeugen, sind bei dessen Gebrauch wichtige Sicherheitsvorkehrungen zu beachten.

Immer wieder finden sich am Markt für Klauenkupplungen asiatische Billig-Imitate – zumeist sehr schlecht gegossen und bearbeitet. Davon betroffen sind auch die zugehörigen Schlauchklemmen, mit welchen die Kupplungen oft fertig in Schläuche eingebunden aus Fernost geliefert werden. Der Einsatz dieser Kupplungen und Schlauchklemmen birgt ein unkalkulierbares Sicherheitsrisiko. Durch die schlecht gegossenen Tüllenkonturen und Maßabweichungen der Klemmen kann kein sicherer Schlauchhalt gewährleistet werden. Viele Gussbauteile weisen zudem große Toleranzen auf. Dies macht bei den Kupplungen ein exaktes Kuppeln oft nicht mehr möglich. Die geometrischen Qualitätsmängel dieser Armaturen stellen jedoch nur einen Teil des Gesamtproblems dar. Schwieriger zu erkennen, ist die Tatsache, dass bei diesen Plagiaten oft minderwertige und nicht zugelassene Werkstoffe z.B. wie Hartguss (White Iron) zum Einsatz kommen. Die Bauteile können so bei hoher Belastung (beispielsweise bei dem Anbringen an stark vibrierende Maschinen bei Druckluft am Bau) schnell brechen und stellen dadurch ein enormes Sicherheitsrisiko dar.
Ein Gefahrenpotential besteht hier nicht nur für den Anwender. Auch der Verkäufer sieht sich in der Verantwortung, da dieser innerhalb der EU für entstehende Sach- und Personenschäden haftet.

Um die Unterschiede zwischen den Werkstoffqualitäten zu verdeutlichen, führte LÜDECKE aktuell einen Bruchversuch mit Schlauchklemmen durch. Dadurch zeigte sich unverkennbar, welche Gefahren durch den Einsatz von Bauteilen entstehen, die nicht den geltenden Normen entsprechen.

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